Liebst du dich denn schon selbst genug?
Du weißt jetzt, dass jedes Wort einen Bedeutungskomplex einnimmt, aus dem du das heraus liest, was du selbst hinein interpretierst. Somit hat jedes Wort eine Energie, die nur dann vollständig ist (holo ;-), wenn du KEINE ihrer Interpretationsmöglichkeiten außen vor lässt. Lehnst du eine davon ab, kannst du auch die anderen nicht haben, auch wenn dir dies nicht bewusst ist. Und schon ist es aus mit Holofeeling... :-)
Du stellst dir immer das zur eigenen Anschauung nach außen, was du von dir selbst ablehnst, was du bei dir nicht haben willst, wozu du „nein“ sagst, von dem du sagst: So möchte ich nicht sein! Erlaubst du dir den Widerstand zu fühlen, wenn dir etwas vor deiner Nase nicht gefällt? Erlaubst du dir das ungute Gefühl, wenn dir etwas gegen den Strich geht? Schaust du deinen Ängsten ins Auge, sagst JA, wenn sie auftauchen? Oder versuchst du sie zu verdrängen, zu beschönigen, kleiner zu machen, als sie es wirklich sind?
Erlaubst du dir deine inneren Urteile, Bewertungen und Vorurteile? Oder versuchst du sie zum Schweigen zu bringen, weil schließlich kannst/darfst/sollst du doch nicht…?! Kein einziges Wort, das dir scheinbar von außen entgegenkommt und kein einziges Wort, das in dir auftaucht, ist zufällig. JEDES Wort hat mit dir zu tun und ganz besonders jene, die Widerstand in dir auslösen.
Holofeeling zu verst-EHE-n ist die eine Seite.
Holofeeling zu SEIN, die andere.
Was ist mit all deinen Schwächen, Gewohnheiten, deinem persöhnlichen Programm? Kannst du das auch annehmen, akzeptieren, verst-EHE-n? Oder wehrst du dich noch dagegen, willst es nicht haben, willst dich „bessern“? Was ist mit all deinen Unzulänglichkeiten, deiner Unvollkommenheit? Glaubst du noch immer, dass daran etwas „falsch“ ist und du bei deiner geistigen Weite, deiner geistigen Vollkommenheit, auch vollkommen werden müsstest?
Tust du das, was du tust, mit ganzem Herzen? Oder tust du es, weil du glaubst es tun zu müssen, warum auch imMeer? Hast du dich dabei tief und ehrlich hinterfragt? Hast du dir die Worte, die dich dazu bewegen, genau betrachtet? Du kannst nichts falsch machen und es ist völlig egal, was du tust. Die einzige Frage die zählt, ist die:
Tust du es aus vollem Herzen?
Kennst du deine Be-Weg-gründe, warum du so denkst, fühlst und handelst, wie du es tust? Du meinst, das wäre nicht w-ich-tig? Ist es wohl! Wie willst du dich selbst ER-kennen, wenn du dich selbst (dein Selbst) nicht kennst? Was du nicht kennst, kannst du auch nicht verst-EHE-n. Und was du nicht verst-EHE-n kannst fehlt dir zu Holofeeling.
ALLES (ist) LIEBE